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HL-live.de - Mittwoch, der 10. Januar 2007
Neueröffnung in Groß Grönau: Zeichen für Unternehmermut. EiStandbein haben sie bereits mit ihrer Gärtnerei im gar nicht so weit entfernten Harmsdorf. Was sie jedoch bewogen hat, in Groß Grönau ein derartiges unternehmerisches Schmuckstück zu planen und auch zu verwirklichen, ist geradezu ein Geschenk an das nahe Lübeck, aber ebenso auch an alle Gartenfreunde, die im Umland der Hansestadt "ihren grünen Daumen" benutzen. Es wird wohl nicht lange dauern, da wird der Betrieb in Groß Grönau an der Seitenstraße "An der Gärtnerei 1" der B 207 sich zu einer der interessantesten Adressen als gärtnerischer Fachbetrieb entwickeln, zumal der Begriff "Gärtnerei" jetzt schon kaum noch zutrifft. Denn was hier planerisch mit einem 2,5 Millionen - Euro - Projekt selbst architektonisch beeindruckend mit den gläsernen Gewächshäusern, 6.000 Quadratmetern Anbauflächen und auf insgesamt 30.000 Quadratmetern entwickelt und verwirklicht wurde, sprengt geradezu die eigene Vorstellungskraft. Davon überzeugen kann eigentlich nur der Besuch selbst. Denn Superlative lassen sich leicht ankündigen und entpuppen sich mitunter als Seifenblasen. Hier war jedoch schon am Eröffnungstag von den Besucherinnen und Besuchern zu hören: "Toll" – oder "Wahnsinn". Das lag nicht etwa nur an den besonderen Angeboten dieser Tage oder der Tombola mit netten Preisen bis hin zur Tages-Shopping-Flugreise nach Rom. Hier überwältigte sogleich die besonders ansprechende Gestaltung des unglaublich "tiefen" Sortiments an Pflanzen aller nur erdenklichen Art. Selbstverständlich derzeit saisonal herbstlich ausgerichtet und ergänzt derzeit um Blumenzwiebeln, die einfach darauf warten, in den Boden verbracht zu werden. Aber auch der Stolz der Chefin Katja Brodersen – die Boutique mit geschmackvollen Accessoires rund um Pflanzen und passender Keramik bis hin zu fertig auf dekorierten Topfpflanzen - lässt staunen und verführt länger zum Verweilen als zunächst gedacht. "Kauf, wo es wächst" zu fairen Preisen lautet das Motto des Unternehmenspaares. Entscheidend ist die frische Gärtnerqualität, die auch die hier gut sortierten "großen" Einzelpflanzen zeigen. Derzeit saisonal angesagt? Nun, von Blumenzwiebeln war schon die Rede. Für die Garten- und Kübelbepflanzung stehen jetzt ebenfalls der Herbstzauber blühender Heide, Blüh- und Blattschmuck ganz vorn. Prächtig dabei die leuchtenden Chrysanthemen in vielen Herbsttönen. Die Zeit gekommen ist nun die Herbstbepflanzung mit Baumschulpflanzen wie Zier- und Heckensträucher, Bodendecker, Beerensträucher oder Obstgehölze. Das gilt auch für den Pfirsich. Der gedeiht nur in südlichen Gefilden? Keineswegs - der gute Rat dazu kostet nur das Kommen. Geöffnet Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Sonnabend bis 16 Uhr. Telefon 04509 – 79 99 19. RUB 24.09.2006 12.45 Innovative Gartenbaubetriebe besichtigt Investitionen über Programm der Landwirtschaftlichen Rentenbank (ZVG) Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt verwaltet ein Zweckvermögen im Auftrage des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL), aus dem innovative Baumaßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen gefördert werden können. Auf Einladung der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe in Münster besichtigten jetzt Vertreter der Landwirtschaftskammer, des BMVEL, der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des KTBL drei Gartenbaubetriebe, die über dieses Programm wichtige Investitionen gefördert bekamen. Der Pflanzenmarkt "Die Pottblume" des Gartenbauunternehmers von der Haar in Osnabrück hat eine dreischiffige Konstruktion mit gebogenen Gewächshausdächern des Typs High-Light-2000 erstellt. Diese ist aufgrund der Firsthöhe von zwölf Metern weithin sichtbar. Das Gewächshaus wirkt hell und freundlich. Es wurden spezielle Führungsprofile für die Schattier- und Energieschirme entwickelt, die unmittelbar unter den gewölbten Scheiben angebracht sind. Der Rollschirm besteht pro Schiff aus vier Segmenten und kann damit segmentweise geöffnet und geschlossen werden. Die Gesamtfläche der neuen Konstruktion beträgt 3.200 Quadratmeter. Die Teilnehmer der Rundfahrt zeigten sich beeindruckt von den Investitionen in den Gartenbaubetrieben und der Bereitschaft der Gartenbauunternehmer, auch in schwierigen Zeiten neue Techniken anzuschaffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.